Frank Zimmermann freut sich über großes Interesse an Geschichte der Brückenmühle

Zuletzt konnte Frank Zimmermann sich am Jubiläumswochenende der Brückenmühle über eine voll besetzte Lesung und zahlreiche interessierte Gäste freuen. Im artHaus in den ehemaligen Wohnräumen der Müllersfamilie zeigte sich, dass die Geschichte der Brückenmühle weit mehr ist als ein historisches Thema – sie ist eng mit seiner eigenen Lebensgeschichte verbunden.

Zimmermann wuchs in direkter Nachbarschaft zur Mühle auf und kam bereits als Kind regelmäßig mit der Milchkanne zur Familie Krebs. Über viele Jahre entstand daraus eine enge persönliche Verbindung zur letzten Müllerin Antonie Krebs, die den Betrieb der Brückenmühle bis 1989 führte. Später unterstützte Zimmermann sie im Alltag und lernte dabei nicht nur die Arbeit in der Mühle kennen, sondern auch zahlreiche Geschichten und Erinnerungen aus einer vergangenen Zeit.

Die große Resonanz auf die Lesung am Jubiläumswochenende der Brückenmühle zeigte, wie wichtig vielen Menschen die Bewahrung solcher persönlichen Erinnerungen und lokaler Geschichte ist. Im Mittelpunkt des Abends stand Frank Zimmermanns neues Buch „Mühlengeschichten aus der Milchkanne“. Er teilt darin weniger historische Daten als vielmehr Erfahrungen, Begegnungen und Erzählungen, die das kulturelle Gedächtnis der Stadt lebendig halten.

Besonderes Interesse fand auch die begleitende Bilderausstellung über das Leben der letzten Müllerin Antonie Krebs. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum Austausch über die Bedeutung der Brückenmühle als identitätsstiftenden Ort der Mühlheimer Stadtgeschichte. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Duo „Leise Töne“.