Nur wenig Verstöße während Kontrolle
Bei diesem Termin zeigte sich das Wetter mit Sonnenschein und angenehmen 26°C dann von seiner besten Seite und lockte einige Gäste ins Naherholungsgebiet.
Im Rahmen der Kontrolle wurden Flyer mit Verhaltensregeln sowie Postkarten zur Umfrage über die Nutzung des NEG ausgehändigt. Bei den Kontrollen mussten nur wenige mündliche Verwarnungen ausgesprochen werden.
Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Beschwerden zu freilaufenden Hunden sowie Schwimmerinnen und Schwimmern in den Seen gegeben hatte, konnten diese Verstöße bei der Kontrolle nicht festgestellt werden.
Ein Team bestand aus Ordnungspolizeibeamtinnen und - beamten, dem Freiwilligen Polizeidienst und der Schutzfrau vor Ort. Es wurden mündliche Verwarnungen ausgesprochen und die geltenden Verhaltensregeln genauer erläutert.
Neben dem Team der städtischen Ordnungspolizei, traten auch zwei Teams von der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG in Erscheinung.
Die Freiwillige Feuerwehr rund um den Dietesheimer Wehrführer Gerald Linke kontrollierte mit zwei großen Fahrzeugen die Befahrbarkeit der Rettungswege, um sicherzugehen, dass auch bei einer erhöhten Auslastung der freie Zugang zu relevanten Stellen gesichert ist.

Die DLRG patrouillierte auf dem Grünen See, in dem das Schwimmen, wie in allen anderen Seen im NEG, verboten ist. Die Ordnungspolizei suchte Gäste am Ufer auf und informierte sie über das Badeverbot.
Hintergründe zur Umfrage
Mit der Aushändigung der Postkarten mitsamt dem QR-Code ging die Umfrage aus dem Herbst/Winter 2025 in die nächste Runde. Da an der ersten Umfragerunde mit einer Postkarten-Verteilung, auf dem Wochenmarkt im Bereich der Bahnhofstraße, vor allem Ortsansässige teilgenommen hatten, war nun das Ziel, auch Meinungen von Gästen von außerhalb einfließen zu lassen. Bereits im Herbst war geplant, verbunden mit der Aushändigung der Karten, die Nutzenden auch gleichzeitig auf das geltende Satzungsrecht und eventuelle Ordnungswidrigkeiten aufmerksam zu machen.
Die Idee zur Umfrage geht zurück auf ein Konzeptpapier des Fachbereichs Sicherheit, Ordnung und Verkehr. Ziele des Konzeptpapiers sind mehr Sicherheit und Ordnung innerhalb des Naherholungsgebietes, die Gewinnung neuer Zielgruppen und das Reduzieren von Nutzungskonflikten. Das Konzept enthält neben den bisherigen Maßnahmen, also Satzungsänderungen, der besseren Beschilderung der Zufahrtswege für Rettungsdienste, Hinweisschildern und der Einführung des Arbeitskreises, auch eine Reihe zukünftiger Projekte. Hierzu zählen u. a. die Themenbereiche Parkraumbewirtschaftung, Verstärkung der Ordnungspolizei sowie eben die Befragung der Nutzenden.
Das Konzeptpapier wurde durch den Magistrat der Stadt Mühlheim am Main zur Kenntnis genommen.
