Platz 9 im bundesweiten IW-Gemeindecheck

Kleinstädtisch, modern, naturnah, vielfältig – und nun auch ausgezeichnet! Im „IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge 2026“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) erreicht Mühlheim am Main Platz 9 unter insgesamt 10.817 untersuchten Kommunen bundesweit. Damit gehört Mühlheim zu den am besten versorgten Städten Deutschlands.
Hohe Lebensqualität in der Mühlenstadt
Das hervorragende Ergebnis unterstreicht die hohe Lebensqualität und die starke Infrastruktur der Stadt. Insbesondere bei den Themen Nahversorgung, Bildung und Betreuung, Digitalisierung sowie Freizeitangebote ist Mühlheim am Main sehr gut aufgestellt. Kurze Wege zu Schulen und Kindertagesstätten, eine gute medizinische Versorgung, leistungsfähige Breitband- und Glasfaserangebote sowie zahlreiche Freizeit- und Sportmöglichkeiten tragen maßgeblich zur Attraktivität der Stadt bei. Auch die gute Verkehrsanbindung in der Rhein-Main-Region wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.
Bürgermeister Dr. Alexander Krey freut sich über die Spitzenplatzierung: „Das Ergebnis bestätigt unseren Weg. Wir investieren gezielt in eine moderne und verlässliche Daseinsvorsorge und die Lebensqualität der Menschen – von der Sanierung des Hallenbads über verschiedenste Infrastrukturmaßnahmen bis hin zum Ausbau unserer Kindertagesstätten oder des kulturellen Angebots. Diese Investitionen kommen direkt den Menschen in unserer Stadt zugute.“
Wie die Stadt investiert
Um ein so breites und hochqualitatives Angebot aufrecht zu erhalten, investiert die Stadt kontinuierlich in zahlreiche Projekte.
Kulturelle Angebote
- Das Stadtmuseum, die Musikschule und die Stadtbücherei bieten zahlreiche kulturelle Angebote für verschiedenste Zielgruppen und Interessen.
- Fastnacht, Lichternacht und Maimarkt werden finanziell, materiell und organisatorisch von der Stadt unterstützt. Die Unterstützung reicht von Sicherheitskonzepten, gekauften und gemieteten Sperrmaterialien über Dienstleistungen durch den städtischen Bauhof bis hin zu planerischer Unterstützung durch die Fachbereiche und breitangelegte Vermarktung durch das Kommunikationsteam.
- In der Brückenmühle finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die die Stadt unterstützt und (mit-) organisiert, seien es Führungen, Ausstellungen oder Trauungen.
- Mit großen Events, wie dem Seniorentag, dem STADTRADELN oder der Blaulichtmeile beteiligt sich die Stadt maßgeblich an verschiedenen Formaten.
- Gastevents, wie das „Indra Dhanush Festival“ in 2025 oder das „unterwegs“-Theaterfestival 2025 und 2026 wurden organisatorisch und in Sachen der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.
- Mit dem Wirtschaftsempfang und der Blaulichtmeile veranstaltet die Stadt auch eigene große Events.
Infrastruktur und Betreuung
- Eine Stärke Mühlheims liegt in der Einbindung des gesamten Stadtkonzerns in zahlreiche Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger. Die Konzerntöchter der Stadt sind die Stadtwerke, die Wohnbau und die Willy-Brandt-Halle als Bürgerhaus. Nachhaltige Energieversorgung, städtische Bäder, sozialer Wohnungsbau, das Betreiben einer Top-Kulturstädte, Verkehr und Verwaltung kommen somit aus einem Konzern.
- Als Mitgesellschafterin ist die Stadt Mühlheim im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung an Entscheidungen der kvgOF beteiligt und damit „mittendrin“ in der infrastrukturellen Versorgung der Stadt. Über einen Vertrag mit der kvgOF verkauft die Stadt als kommunale Registrierungsstelle außerdem „Hopper“-Guthabenkarten.
- Betreuungs- und Förderungsangebote für die Jüngeren und Jüngsten der Gesellschaft schafft die Stadt mit der Jugendförderung, der Schulsozialarbeit und den 15 städtischen Kindertageseinrichtungen. Durch die Jugendförderung betreibt sie das Jugendzentrum JUZ, das Kindern und Jugendlichen offene Treffs, Ferienangebote und verschiedene Projektangebote macht.
- Zu den städtischen Sportstätten gehören das Sportzentrum Mühlheim und die Sportanlagen Dietesheim und Lämmerspiel sowie die Sporthallen Mühlheim und Dietesheim. Es gibt außerdem sechs städtische Bolzplätze, zwei Streetball-Anlagen, eine Calisthenics-Anlage und einen Boule-Platz.
- Insgesamt 22 Kinderspielplätze finden sich im gesamten Stadtgebiet.
Zur Methodik des IW-Gemeindechecks
Der IW-Gemeindecheck untersucht die Qualität der Daseinsvorsorge in den rund 11.000 deutschen Gemeinden. Bewertet wurden insgesamt 17 Indikatoren in fünf Bereichen: Digitales, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Bildung. Berücksichtigt wurden unter anderem Mobilfunkabdeckung und Breitbandverfügbarkeit, die Erreichbarkeit von Hausärzten, Krankenhäusern, Apotheken und Pflegeeinrichtungen, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, an Autobahn und Flughafen, sowie Freizeitangebote wie Schwimmbäder, Theater oder Museen. Auch die Versorgung mit Grundschulen, weiterführenden Schulen, Gymnasien und Kindertagesstätten floss in die Bewertung ein. Die Erreichbarkeiten wurden auf Basis kleinräumiger Zensusdaten berechnet und zu einem Gesamtindex zusammengeführt.
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