Nach fünfjähriger Pause spielte die Theatergruppe mit der Inszenierung „Vergessen", frei nach dem Stück „Verbrennungen“ des Autors Wajdi Mouawad, wieder in der Kulturhalle Schanz . Die Erlöse der Aufführungen kommen dabei traditionsgemäß bei jeder Vorführung einem anderen guten Zweck zu. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Freundeskreis der Mühlheimer Flüchtlinge, weil „Vergessen“ den Themenkomplexen Familie, Flucht und Heimat nachgeht. Die Spende wird vielfältigen Bildungsprojekten für Geflüchtete zugutekommen, wie der Vorsitzende des Fördervereins Bernd Klotz betonte.
Beim Jahresausklang würdigte Bürgermeister Daniel Tybussek den Einsatz aller Menschen in Mühlheim, die sich ehrenamtlich für die Integration von Zugewanderten und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen und lobte die Courage der Teilzeitdenker, die sich in ihrer Aufführung dieser wichtigen und manchmal kontroversen Themen annehmen.
