Im Februar 1914 wurde in einem Steinbruch die Skelette einer etwa 20 Jahre alten Frau und eines etwa 45 Jahr alten Mannes und die Knochen eines Hundes sowie geschnitzte Kunstgegenstände im rötlichen Sandsediment gefunden. Das Doppelgrab mit Hund ging als wissenschaftliche Sensation in die Geschichte ein. Es handelte sich um eine Bestattung aus dem Spätpaläolithikum, der Federmesserkultur, deren Menschen auch in Dietesheim ihre Hütten am Main errichtet hatten. Ihnen wird auch die Erfindung von Pfeil und Bogen zugeschrieben. Der Fundplatz in Dietesheim zählt mit zu einen der Wichtigsten in Europa aus dieser Zeit.
Die Gesichter der bestatteten Personen wurden durch Wissenschaftler rekonstruiert. Bilder dieser Rekonstruktionen werden in der Sonderführung gezeigt.