Diese Tiefensondierung wurde von der ausführenden, zuständigen Behörde für Bundesstraßen HessenMobil angeordnet, um eventuelle Risiken eines Bombenfundes auf 0 zu reduzieren. Im hier vorliegenden Fall wurde bei der Oberflächenmessung kein Bombentrichter entdeckt, aber aufgrund eines vorhandenen Kabelbaums konnte man nicht mit 100 % Gewissheit feststellen, dass sich unter diesem nicht möglicherweise doch ein Blindgänger befindet.
Ab diesem Zeitpunkt war der Trupp der Kampfmittelsondierung im Spiel. Um jedes Risiko auszuschließen, wurden in der Fichtestraße verschiedene Messmethoden angewandt. Es wurden Sonden in die gebohrten Löcher gelassen, die eine geomagnetische Messung ermöglichen. Zusätzlich wurde in einem zweiten Messverfahren auch noch ein Georadar durchgeführt, dass das nicht Vorhandensein eines Blindgängers erneut bestätigte.
