Daher erweiterten die Fachkräfte für Kinder- und Jugendsozialarbeit an Schulen die kindgerechte Aufklärungsarbeit in Kooperation mit den Lehrerinnen und luden die Hebamme Janina Müller in den Unterricht ein. Die Unterrichtsbesuche wurden aus Mitteln des Kreises Offenbach gefördert und waren somit kostenfrei für die Kinder.
Die Kinder hatten viele Inhalte bereits im Sachunterricht erarbeitet und konnten so eigenes Vorwissen einbringen. In einer kreativen und anschaulichen Doppelstunde mit der Hebamme konnten sie anhand eines Stoffmodells ertasten, wie ein Baby in der Gebärmutter liegt, durften ausprobieren, einen „Babybauch“ am Körper zu tragen und machten ein Experiment, das bewies, wie gut ein Baby im Mutterleib geschützt ist, sodass schwangere Frauen Sport machen dürfen.
Janina Müller begegnete den Kindern mit großer Offenheit, berichtete über ihre Tätigkeit und beantwortete Fragen rund um die Zeugung, Schwangerschaft, Entbindung und Betreuungszeit nach der Geburt. Durch das Erfahren einer positiven Geburtskultur und den offenen Umgang der Kinder mit diesen Themen kann ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsprävention gelegt werden.
Die Kinder bedankten sich für den Besuch, die vielen anschaulichen und praxisnahen Angebote, die zum Mitmachen und Ausprobieren ermutigten und spielerisch neue Erkenntnisse vermittelten.
Nach positiver Rückmeldung aller Beteiligten ist die Kooperation bereits für den kommenden Jahrgang zum fünften Mal in Planung.
