Skulpturen und Brunnen
Im gesamten Stadtgebiet sind unterschiedlichste Werke zu sehen. Die vielleicht klassischste und traditionellste steht direkt neben dem Rathaus am Ufer der Rodau. Der „Müllerborsch“ erinnert die Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch die Gäste der Stadt an das jahrhundertealte Mühlenhandwerk, das noch heute mit der Tradition des „Müllerborsch“ fest in der Mühlheimer Seele verankert ist. Im Jahre 2000 konnte die Statue, dank einer großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Sparkasse Langen-Seligenstadt, neben dem Rathaus aufgestellt werden, wo sie noch heute Jung und Alt erfreut.
Etwas moderner und expressionistischer präsentiert sich die Springbrunnenanlage im Rathausinnenhof. Der Brunnen wurde seinerzeit von Inge Hagner gestaltet und 1983 fertiggestellt. Seitdem bildet er das Herzstück des kreisrund angelegten Gebäudekomplexes. In verschiedenen Höhen treten die metallenen Wellenkörper aus dem roten Pflaster des Innenhofs hervor. Gerade im Sommer, wenn die Bäume ringsum in voller Pracht stehen, ergibt sich aus Sicht des Rathauses, aber auch beim bloßen Passieren, reichlich Gelegenheit zum Innehalten und Staunen.
Ebenso modern und expressionistisch muten die Skulpturen von Michael Tresser daher. In den Außenbereichen einer Wohnanlage an der Schillerstraße tummeln sich Schlange, Fisch und „Kobold“ und setzen verspielte und heitere Akzente. In seinen Figuren finden sich die Themen Natur, Umwelt und kindliche Unbeschwertheit wieder.
Auf einer kleinen Erhebung rechts der Fährenstraße in Richtung Main findet sich mit Blick auf die aufgehende Sonne ein Phoenix. Die Bronzeskulptur geht zurück auf den italienischen Künstler Gabriele Renzullo und wurde von einer Stiftung der Mühlheimer Eheleute Hilde Marie und Georg Rau gespendet.