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Steg an der Brückenmühle soll dauerhaft eingerichtet werden

Für alle Besucherinnen und Besucher aus der westlichen Innenstadt soll in absehbarer Zeit der Weg zur Bahnhofstraße deutlich verkürzt werden. Mussten Fußgänger bisher einen Umweg über die Offenbacher Straße in Kauf nehmen, wird eine attraktive Fußwegeverbindung über die Rodau vorbei an der Brückenmühle nutzbar.

Zu diesem Zweck steht in der kommenden Stadtverordnetenversammlung (Donnerstag, 10. September, 18.00 Uhr in der Willy-Brandt-Halle) ein Beschlussvorschlag zur Abstimmung, der diese Querung der Rodau dauerhaft möglich machen soll.

Nach dem Eigentumsübergang an die Stadt Mühlheim wurden zunächst eine fundierte Bestandsanalyse mit Aufmaß, Schadenskartierungen sowie eine Untersuchung der Gebäudestatik an in der Denkmalpflege erfahrene und fachkundige Büros beauftragt. In diesem Zuge wurde auch die Herstellung einer dauerhaften Verbindung über die Rodau zwischen Brückenmühle und dem Parkplatz Brückenmühle geprüft, da hierfür auch ein Eingriff in die vorhandene Deichführung nötig würde.

Als machbar wurde hier ein einfacher Steg über die Rodau in Form einer Holzkonstruktion über die Mühleninsel zum Mühlensteg angesehen. Eben diese Variante wurde bereits mit dem Regierungspräsidium Darmstadt und der Behörde „Staatlicher Wasserschutz und Oberflächengewässer“ abgestimmt und von allen involvierten Behörden als gute und tragfähige Lösung anerkannt. Bürgermeister Daniel Tybussek fügt an: „Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die bisher sehr gute Zusammenarbeit bedanken – ein dauerhafter Steg würde die Brückenmühle als Wahrzeichen erheblich aufwerten und diese noch mehr in den kulturellen Mittelpunkt unserer Stadt rücken.“

Die neue Fußgängerverbindung kann nach den bisherigen Überlegungen täglich genutzt werden, bei schlechter Witterung oder über Nacht wird diese durch entsprechende Tore verschlossen.

Nach Beschluss der Stadtverordnetenversammlung kann in die abschließende Planungsphase eingetreten werden. Durch die Fertigstellung des Steges, die frühestens 2021 erfolgt, und der kulturellen Nutzung des funktionalen Teils des Mühlengebäudes, lassen sich weitere Bedürfnisse und Nutzungsmöglichkeiten ableiten. Diese sollen dann unter Einbindung der bekannten Interessengruppen in eine Konzeption zur Nutzung des Wohngebäudes münden.

Bis dahin freut sich Bürgermeister Daniel Tybussek auf den Abschluss des 2. Bauabschnittes. „Unsere Brückenmühle kann dann wieder als beliebter kultureller Treffpunkt genutzt werden.“

Neben Führungen, die mit Abschluss des 2. Bauabschnitts stattfinden sollen, ist bereits ein Ausstellungskonzept in Kooperation mit dem Geschichtsverein vorgesehen.