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Härtefallkommission für Kita-Plätze nimmt ihre Arbeit auf

Ab sofort steht den Mühlheimer Bürgerinnen und Bürgern, die für ihre Kinder eine Vormerkung für einen Platz in einer städtischen Kindertageseinrichtung abgegeben haben, bei sich widersprechenden Ansichten bei der Platzvergabe eine Härtefallkommission zur Verfügung.

Ziel der Kommission, bestehend aus dem für die Betreuungseinrichtungen der Stadt verantwortlichen Dezernenten Dr. Alexander Krey, dem ehemaligen Ausländerbeiratsvorsitzenden und aktuellen Vorsitzenden des Kreisausländerbeirats Hüsamettin Eryilmaz sowie der Leitung des Familienzentrums Frau-Mutter-Kind Felicitas Bader-Giangrasso, ist es, besondere Härtefälle zu erkennen und gemeinsam mit der Verwaltung die gängige Platzvergabe über eine Warteliste künftig mit den erkannten Härtefällen zu ergänzen und betroffenen Familien auf diesem Weg schneller einen Platz zur Verfügung zu stellen.

Der zuständige Dezernent und Erste Stadtrat Dr. Alexander Krey ergänzt: „Ich freue mich, dass wir das bereits in unserer letzten Satzung gesetzte Ziel zur Bildung einer Härtefallkommission nun mit Leben füllen und auf diesem Weg für mehr soziale Gerechtigkeit in wirklich außergewöhnlichen Fällen und Konstellationen sorgen können. Auch möchte ich mich bei Herrn Eryilmaz und Frau Bader-Giangrasso für ihr ehrenamtliches Engagement bedanken.“

Zur Einordnung was einen Härtefall ausmacht, zählen z.B. der Tod eines Elternteils oder eine schwere Erkrankung, durch die Erziehungsberechtigte nicht mehr in der Lage sind, ihrem Erziehungsauftrag nachzukommen. Der Status „alleinerziehend“ oder „Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit“ stellen noch keinen erfolgsversprechenden Grund zur Stellung eines Härtefallantrags dar.

Die Antragstellung zur Bitte um Einberufung der Härtefallkommission für die Bürgerinnen und Bürger erfolgt über das Sachgebiet Kindertageseinrichtungen.